Die Antworten können sehr unterschiedlich sein. Es gibt wohl drei Gruppen, die zur Beantwortung dieser Frage beitragen können.
Die erste Gruppe sind die dauerhaften Autofahrer. Also jene, die ohne ihr Fahrzeug beispielsweise nicht zur Arbeit kommen, weil es keine oder nur eine sehr schlechte Verbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gibt. Diese brauchen ihr Auto tatsächlich, um überhaupt ihrer Arbeit nachgehen zu können. Hinzu kommen diejenigen, die außerhalb einer Stadt wohnen und nur mithilfe ihres Autos zum Einkaufen, dem Arbeitsplatz oder auch Schule gelangen können. In diese Gruppe sind auch Arbeitende wie beispielsweise Fernkraftfahrer oder Tierärzte, die zu Notfällen gerufen werden, einzuordnen. – Ohne Fahrzeug keine Arbeit.
Die zweite Gruppe sind Menschen, die ihr Auto ausschließlich für den Arbeitsweg nutzen und für andere Gelegenheiten lieber die öffentlichen Verbindungen wählen, weil sie zum Beispiel die Umwelt nicht belasten wollen zumindest nicht mehr, als es unbedingt nötig ist. Hierzu zählen aber auch teilweise Rentner oder andere, die nur an Wochenenden für Besuche und Einkäufe ihr Auto benutzen und ansonsten mit der Bahn oder dem Bus fahren.
Die dritte Gruppe sind fast alle, die kein Auto oder die Fahrerlaubnis besitzen und dementsprechend nicht fahren können. Für diese ist es normal, den Alltag ohne Fahrzeug zu bewältigen, obwohl es oft einfach bequemer ist, sich nur ins Auto zu setzen und los zufahren.
Fazit ist also: Je nach Wohnort und Arbeit und den jeweiligen Mitteln ist es äußerst unterschiedlich, wer sich in der Lage sieht, ohne Fahrzeug im Alltag zurechtzukommen. Allerdings muss auch beachtet werden, dass Fahrer, die auch für eine Strecke von ein Paar hundert Metern ihr Auto benutzen, sich darüber im Klaren sein sollten, dass Sie umweltschädigend handeln.
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