Die ersten Überlegungen, wann es denn endlich losgehen soll mit dem Autofahrenlernen, sind gemacht.
Erkundigen über Fahrschulen in der näheren Umgebung wurden eingeholt und dann endlich kommt der entscheidende Schritt: die Anmeldung in der Fahrschule.
Dort wird zunächst geklärt, welche Fahrerlaubnis man erwerben möchte, Auto (Schalter oder Automatik), Moped oder doch eher die Klasse B mit dem Zusatz, einen größeren Anhänger ziehen zu dürfen.
Egal, für was man sich entscheidet, es kommt ein Vertrag zwischen dem Fahrschüler und der Fahrschule zustande. Und dann kommt da auch noch die Theorie. Bei dem Großteil der Fahrstunden sind 14 Einheiten zu absolvieren, die jeweils zwischen zwei oder drei Stunden dauern.
Erst wenn man die Theorie der Fahrschule, von dieser bestätigt, hinter sich gebracht hat, ist man berechtigt, zur Theorieprüfung zu gehen. Jeder sollte für sich alleine entscheiden, ob er Theorie und Praxis parallel beginnt oder nacheinander.
Zu empfehlen ist sicherlich, bereits einiges Theoriewissen zu haben, bevor man sich hinter das Steuer setzt. Und dann kommt auch die erste Stunde direkt im Auto. Man wird mit dem Fahrlehrer an einen ruhig gelegen Ort fahren, dort die Seiten tauschen und erst einmal grundlegende Dinge über das Anfahren und die richtige Einstellung von Sitz, Innen- und Außenspiegel lernen. Und dann wird der Motor gestartet und probiert. Am Anfang ist das Durcheinander von Kupplung, Schleifpunkt, Gas geben und Bremsen scheinbar völlig undurchschaubar. Doch spätestens nach der zweiten Stunde ist Licht am Ende des Tunnels.
Auch nach der zehnten Fahrstunde wird es immer wieder kleinere Patzer geben, von denen man sich keinesfalls entmutigen lassen sollte.
Und hier ein paar Anhaltspunkte, bevor es losgehen kann:
Die Wahl des richtigen Zeitpunktes: Immer daran denken, dass Theorie und Praxis Zeit kosten, die man immer erst einmal haben sollte.
Die Wahl der Fahrschule: Der Fahrweg und die dafür benötigte Zeit sollte so kurz wie möglich bemessen sein, denn wenn man über einen längeren Zeitraum eine Ewigkeit fahren muss, wird einem dazu schnell die Lust vergehen.
Die Atmosphäre: Darauf bedacht sein, dass man sich in der Fahrschule wohlfühlt und mit seinem Fahrlehrer versteht. Schließlich möchte man dort etwas lernen und sollte deshalb einen guten Draht zu seinem Fahrlehrer haben.